Spring Break 2017

Hallo ihr Lieben,

etwas spät, aber hier ist mein Post zum Spring Break. Vor zwei Wochen sind wir aus Südflorida wieder nach Hause gekommen und ich muss sagen, Florida lohnt sich echt total. Leider waren unsere Frühlingsferien nur eine Woche lang, also konnten wir auch nur eine Woche bleiben.

Am Freitag vor den Ferien sind meine Gastgeschwister und ich zuhause geblieben, damit wir Freitagabend ankommen würden, die Fahrt ist nämlich ca. 10 Stunden lang. Wir sind also morgens so gegen 9 oder 10 losgefahren, und nach nur zwei kurzen Stops waren wir dann da. Am Abend sind wir dann bei dem Bruder von meinem Gastpapa angekommen und dort sind wir dann bis Montag geblieben. Da habe ich dann seine anderen Geschwister, sowie die Großeltern von meinen Gastgeschwistern kennengelernt, was ich echt cool fand.

Das Wetter da war schon echt cool, es waren so um die 30 Grad und die Sonne hat den ganzen Tag gescheint. Wir waren Kayaking mit Alligatoren, was echt gruselig war, weil ein richtig großer Alligator ziemlich nah war. Außerdem waren wir in deren Pool, bei dem Wetter was daas echt super schön.

Am Montag sind wir dann zur anderen Oma gefahren, die ich im Dezember schon mal kennengelernt habe, als sie über Weihnachten zu Besuch war. Da sind wir dann bis Donnerstag gebliebe und haben auch mehr erlebt. Wir waren bei ihr im Pool, am Strand, und haben eine Kreuzfahrt gemacht, vorbei an super schönen Häusern und vielen Palmen. Eine Sache, die ich generell sehr gerne mag an Florida, ist, dass es dort überall Palmen gibt.

Der Strand war echt der beste Teil, denn das Wasser war super schön warm und ich meine wer mag den Strand nicht?! Allerdings habe ich mir da auch einen fetten Sonnenbrand geholt…

Am Donnerstag sind wir dann nach Savannah gefahren. Die Stadt liegt in Georgia und außerdem auf halber Strecke wieder nach Hause. Von dort aus waren es dann nur noch 4 Stunden bis nach Hause. Meine Schwester Eva möchte da auch zum College gehen, zum Savannah College of Arts and Design. Ich muss sagen, Savannah ist bis jetzt wahrscheinlich meine Lieblingsstadt in den USA (noch war ich ja nicht in New York). Da sind wir dann die Nacht über geblieben, um dann am nächsten Morgen zurück nach Hause zu fahren.

Samstag und Sonntag sind wir dann wieder zurück zur Realität gekehrt mit Hausaufgaben und Lernen. Da es aber jetzt nur noch 5 Wochen bis zu den Sommerferien sind, lässt es sich auch aushalten. Das Wetter hier ist auch ziemlich warm, und die Schule ist ja auch nicht soo schwer hier. In weniger als 45 Tagen fliege ich auch schon wieder nach Deutschland.

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Ostern und Ferien!

Anna

PROM!!!

Hallo meine Lieben,

wie viele von euch sicherlich schon wissen, hatte meine Schule (Allatoona High School) gestern Abend ihren Prom 2017. Für die meisten meiner Freunde war es ebenfalls der erste Prom, da das an meiner Schule nur für Juniors und Seniors (11. und 12. Klässler) ist. Eigentlich soll Prom so eine Art Abschlussball sein, da es aber auch für Juniors ist und schon im März war, würde ich hier nicht direkt von Abschluss reden. Vom Ablauf her ähnelt es Homecoming, was im Herbst war, und worüber ich auch etwas geschrieben habe.

Gestern morgen sind wir zum Friseur gegangen, wo mir dann die Haare frisiert wurden. Danach hat meine Freundin mein Make-Up gemacht und das alles hat so lange gedauert, dass es schon fast 16 Uhr war. Dann mussten wir los zum See hier in der Nähe, um Fotos zu machen mit der Gruppe, mit der wir gegangen sind. Das Wetter war total genial, 21 Grad und Sonnenschein.

Von dem See aus sind wir dann zur Schule gefahren, denn dort wurden wir von unserem Partybus/Limo abgeholt und zur Location gebracht, wo der Tanz, der eigentliche Part des Abends stattfand. Der Tanz ging von 19-23 Uhr und wir haben echt die ganze Zeit durchgetanzt. In dem Raum gab es auch ein Becken mit Bällen, wie man es aus dem Ikea Bälleparadies kennt, wo man sich rückwarts reinfallen lassen konnte aus einer Höhe vin ca. 2m. Außerdem wurden dann, wie man es aus den Filmen kennt, Prom-King und -Queen gekührt. Um 23 Uhr hat unser Fahrer uns dann wieder zur Schule gebracht und von da aus ging es dann zur Afterparty, die bei einem freund stattfand. Dort gab es Frühstück bis um 1 Uhr in der Nacht, wie zum Beispiel Donuts, Rührei, Schinken-Käse-Croissaints, etc.

Ich persönlich finde die Idee, die hinter Prom steckt, ziemlich gut, weil es einfach Spaß macht, sich schick anzuziehen und dann auf eine Party zu gehen. Außerdem waren manche Lehrer auch da, und ich habe mich sehr lange mit meiner Englischlehrerin unterhalten.

Das einzig blöde am Abend war die Musik, die dort gespielt wurde. Ich bin allerdings auch ein Mensch, der nicht so gerne Rap-Musik hört, was dort hauptsächlich gespielt wurde. Aber ansonsten war es ein rundum gelungener Abend mit netten Leuten und ein Erlebnis, das ich so schnell nicht mehr vergessen werde.

Auf meinem Social-Media Seiten gibt es viele, viele Bilder von meinen Freunden und mir, für diejenigen, die es interessiert.

Ich glaube, dass Prom eines der schönsten Ereignisse aus diesem Jahr ist (bis jetzt). Ich habe es auf jeden Fall sehr genossen und es ist auf jeden Fall eine typisch amerikanische Tradition, die ich ganz gerne auch in Deutschland hätte.

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Wochenende! Ich freue mich schon total auf die Frühlingsferien in zwei Wochen, die wir in Florida verbringen werden.

Bis dann,

Anna

Nashville!!

Hallo meine Lieben,

wie einige von euch sicher schon wissen, hatte ich letzte Woche Winterferien (ja, ich weiß, ich hatte über Weihnachten erst Ferien, aber so ist das amerikanische Schulsystem) und in diesen Ferien war ich unter Anderem in Nashville, TN. Da das aber nicht das einzig coole ist, was ich in den Ferien gemacht habe, fange ich mal vom Anfang an.

Am Montag war eigentlich ein ganz normaler Tag, wir haben zuhause ein paar Filme geguckt, also nichts besonderes. Am Dienstag waren wir dann bei einem College-Basketballspiel, bei dem die North Carolina State University gegen die Georgia Tech University gespielt hat. Mein Gastvater hier ist zur NC State University gegangen und daher ist er ein großer Fan des Teams. Gespielt haben die Teams in Downtown Atlanta, wo das Stadion von Georgia Tech ist.

Am Mittwoch Morgen sind wir dann nach Nashville gefahren, und auf dem Weg dorthin haben wir angehalten um Mittag zu essen. Wir waren bei Cracker Barrel, was hier im Süden der USA ziemlich beliebt ist. Angekommen in Nashville haben wir uns dann das Hotel ein bisschen angesehen und da es dann auch schon später war, waren wir essen – an dem Abend gab es mexikanisch. Für alle, die mir auf Snapchat folgen, ist das nichts neues, denn dort habe ich jedes Essen gepostet. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich in Nashville so gut gegessen habe, wie schon lange nicht mehr. Wir waren in verschiedenen Restaurants und das Essen war echt ziemlich ziemlich gut – von mexikanisch über italienisch bis hin zu amerikanisch und auch japanisch. Nach dem Essen waren wir noch in einer Jazz-Bar, Nashville ist ja bekanntlich eine der berühmtesten Städte wenn es sich um Musik dreht.

Donnerstag waren wir den ganzen Tag auf den Beinen, wir sind ungefähr 20 km gelaufen. Es hat sich aber echt gelohnt, Nashville ist eine große und echt sehenswerte Stadt! Wir waren am RCA Studio B, wo unter Anderem Elvis Presley aufgenommen hat, wir waren Line-Dancing (den Tanz zur Country-Musik, den man aus Filmen kennt) in einer Country-Bar, und wir waren im Hard Rock Cafe und auch im Parthenon, dessen Original ja in Athen steht. Allerdings wurde der Percy Jackson Film in Nashville gedreht.

Am Freitag sind wir dann ähnlich viel gelaufen, das Wetter war aber perfekt: 27 Grad, Sonnenschein, etwas Wind und keine Wolken! Wir sind zum Broadway gelaufen, wo unter anderem Tootsies ist, eine Bar mit drei Etagen und auf jeder Etage gibt es andere Live-Musik. Dort saßen wir für 2 Stunden und haben nur Musik gehört und uns unterhalten. Außerdem ging es in verschiedene Schallplattenläden und Souvenirshops und auch so an sich ist der Broadway in Nashville sehr einzigartig.

Am Samstag ging es dann leider schon nach Hause, jedoch haben wir auf dem Rückweg in Franklin, TN angehalten. Diese Stadt ist echt nicht groß aber wunderschön, und natürlich gab es dort sehr leckeres Essen!

Wir waren übrigens im Fairfield Marriott Hotel in Nashville, was ca. 15 min Fußweg von der Innenstadt entfernt war. Wir waren dort nicht alleine, sondern mit einer anderen Familie, mit der wir hier sehr gut befreundet sind.  Da wir hier so oft Ferien habe, dauern die Ferien meist nur eine Woche, weshalb wir dann am Montag wieder in die Schule mussten. Da jetzt aber schon wieder eine Woche rum ist, haben wir in vier Wochen schon wieder Ferien. Über die berühmten „Springbreak“ Ferien fahren wir für eine Woche nach Florida, worauf ich mich schon sehr freue. Außerdem steht Prom an (18.März) und am 13.März fahre ich nach Atlanta, um den Governor von Georgia zu treffen. Darüber werde ich dann natürlich auch berichten.

Achja, es sind übrigens nur noch knapp 3 Monate bis ich wieder in Deutschland lande, die Zeit geht echt viel zu schnell rum. Ich wünsche euch alles Liebe und Gute und bis zum nächsten Mal!

Anna

 

 

Was mich am meisten überrascht hat am Leben in den USA…

Hallo meine Lieben,

ich dachte, es wäre mal ganz interessant darüber zu schreiben, was mich am Leben in den USA am meisten überrascht hat, sowohl an der Schule, als auch am alltäglichen Leben.

Anfangen möchte ich mit der Schule und dem Schulalltag: Für mich war die Größe der Schule am Anfang ziemlich neu. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich öfters verlaufen und auch bis heute, nach über einem halben Jahr weiß ich manchmal immer noch nicht, wie ich zu manchen Räumen komme. Außerdem gibt es hier sogeannte Counselors, die für jeden Schüler zuständig sind. Neben dem Haupteingang hat jeder Counselor (insgesamt gibt es 7) sein eigenes Büro und dort kann man jederzeit hingehen und mit ihm/ihr über alles reden, von College-Stipendien über Familienprobleme bis hin zu schulischen Fragen (welche Klassen solle ich wählen, etc).

Eine weitere Sache, die mich am Schulalltag hier wirklich überrascht hat bzw. neu für mich war mich war, ist, dass man hier einen Pass braucht, um den Klassenraum zu verlassen (warum auch immer). Das sieht dann so aus, dass hinten auf den letzten Seiten unseres Schulkalenders Tabellen sind, in die man die Uhrzeit einträgt, zu der man den Raum verlässt (und dann auch wenn man wieder kommt), den Grund warum man den Raum verlässt, und dann unterscrheibt der Lehrer. Ich persönlich wurde noch nie gefragt, wo mein Pass ist, wenn ich keinen dabei habe (manche Lehrer legen da nicht so viel Wert drauf), aber offiziell ist es eine Regel der Schule, einen Pass bei sich zu haben.

Mittlerweile sind nur noch wenige Dinge ungewöhnlich für mich, da ich ja nun schon fast 7 Monate hier bin. Daher ist es auch etwas schwer, darüber jetzt so nachzudenken. Allerdings habe ich doch noch ein paar Sachen, an die ich mich echt gewöhnen musste. Zum einen gibt es da die total anderen Verkehrszeichen, gefolgt von den anderen Straßenmarkierungen, an die ich mich gewöhnen musste.

Außerdem sind die Supermärkte hier um einiges größer und es gibt hier alles. Zudem sind fast alle Läden 24/7 geöffnet. Es gibt hier in der Nähe sogar einen Aldi, allerdings war ich da noch nicht.

Eine weitere Sache, die ich nicht wusste, ist, dass die USA keine offizielle Amtssprache haben. Natürlich ist Englisch am meisten verbreitet, aber offziell ist es keine Amtssprache. Neben Englisch ist hier im Süden der USA auch Spanisch sehr weit verbreitet.              

Es gibt noch mehrere Kleinigkeiten: In Mathe wird hier kein kariertes Papier benutzt und auch kein Geodreieck, sondern die Winkelmesser, die ich zum Beispiel gar nicht kannte vorher. Außerdem kennen die meisten hier keine Kreidetafeln, sondern nur Smartboards. Sprudelwasser ist hier auch nicht so bekannt und Apfelschorle erst recht nicht, obwohl die allermeisten es ziemlich gut finden, wenn ich es denen zeige. Außerdem denken die meisten Amerikaner, dass alles amerikanisch ist, sei es Haribo, Lindt oder sogar Birkenstocks.

Das war es auch schon mit dem Blopost für heute.

Amerikanisches Essen vs. Deutsches Essen

Hallo ihr Lieben,

hoffentlich habt ihr den ersten Monat diesen Jahres gut überstanden! (unglaublich, es ist schon fast Mitte Februar) In diesem Blogpost soll es, wie ihr vielleicht schon in der Überschrift gesehen habt, um das Essen in den verschiedenen Kulturen gehen. Es gibt ja für beie Nationen und ihr typisches Essen viele Vorurteile, und auf ein paar von denen werde ich auf jeden Fall mal eingehen. Außerdem werde ich mal ein paar Gerichte vorstellen, die ich persönlich zum Beispiel nicht für typisch amerikanisch gehalten hätte, oder die hier einfach viel gegessen werden (außerhalb von Fast Food).

Fangen wir mal mit den Vorurteilen an. Am offensichtlichsten ist denke ich Fast Food. Sobald jemand an die USA denkt, denkt man sofort an Fast Food, McDonals, Burger King und co. Dazu muss ich sagen, nachdem ich jetzt schon fast sieben Monate hier bin, das ist echt wahr, Amerikaner essen mehr Fast Food. Ich denke, das liegt an mehreren Dingen, aber vor allem an der viel größeren Auswahl. In Deutschland haben wir, ich würde sagen, eine ordentliche Auswahl: McDonalds, Burgerking, KFC und dannn noch die kleineren Fast Food-Ketten. Wenn man dann Lust auf Fast Food hat, gibt es zwar etwas zur Auswahl, aber ehrlich gesagt: Niemand wird immer nur bei zwei, drei verschiedenen Restaurants essen. Hier in den USA ist das ganz anders: Es gibt unzählige Fast Food Restaurants; um nur ein paar Beispiele aufzuzählen: McDonals, KFC, Burgerking, Zaxby’s, Arby’s, Wendy’s, Chick-Fil-A, Waffle House, Steak and Shake, und, und, und.. Dazu kommt, dass man, nicht wie in Deutschland, vielleicht einen oder zwei McDonalds-Filialen im näheren Umkreis hat, sondern gleich zehn. Zusätzlich dazu gibt es dann weitere zehn Filialen von allen anderen Ketten im gleichen Umkreis. Man wird also, egal wohin man fährt, die ganze Zeit von Fast Food umgeben.

Außerdem würde ich sagen, fehlt vielen Amerikanern das Bewusstsein für gesundes Essen. Von dem, was ich hier so erfahre, denken manche Leute, dass Chips plötzlich gesund sind, weil sie 20% weniger Fett enthalten, oder dass Cola light so viel besser ist als reguläre Cola. Für mich ist das echt erschreckend, denn im ganzen Schulgebäude sieht man Snackautomaten, die zwar nur fettreduzierte Chips und light-Getränke haben, aber dennoch den Schülern ein Gefühl von gesunder Ernährung vermitteln wollen. So glauben Schüler wirklich, dass sie sich gesund ernähren. Das ist also ein zweites Vorurteil: Amerikaner essen viel ungesünder. Ich möchte damit nicht sagen, dass Deutsche nicht ungesund essen, jedoch wird in Deutschland nicht jedem eingeflößt, dass ein BicMAc doch gesund sei, weil Salat und frische Tomaten drauf sind.

Was für mich auch damit zusammen hängt: „in Amerika sind alle Leute dicker und die Portionen sind größer“. Meine Erfahrungen sagen JEIN. Ja, es stimmt, Adipositas ist hier weit verbreitet und Menschen bewegen sich recht wenig, aber auch viele Deutsche leiden an Fettleibigkeit. Nein, nicht alle Menschen hier sind dicker. Der High School Sport hier ist sehr anspruchsvoll (mindestens 4 mal in der Woche Training plus Spiele/Turniere/Wettkämpfe am Wochenende) und gerade im Jugendlichenalter wird viel auf einen bewegungsreichen Alltag geachtet. Was ich aber sagen muss, ist, dass die Portionen viel größer sind. Da kommt es auch nicht darauf an, wo man hingeht (fancy Restaurant oder der McDonalds um die Ecke): Die Portionen sind größer, kosten aber nicht unbedingt mehr. Grund: die Amerikaner geben (außer es ist FastFood etc.) ca. 20% des Gesamtpreises als Trinkgeld oben drauf. Außerdem gibt es hier bei allen alkoholfreien Getränken Free Refills und Leitungswasser gibt es überall gratis.

Um nochmal auf das Thema Übergewicht zurückzukommen: Meiner Erfahrung nach gibt es hier keine Mitte. Entweder, man ist total übergewichtig und kann sich wirklich gar nicht mehr bewegen, oder man ist total durchtrainiert und dünn. Das kommt aber daher, dass man nach der Schule, wenn man in keinem Team ist, nichts macht. Außerschulische Sportteams gibt es zwar, sind aber total unbeliebt. Ist man also nicht in einem der über 25 Sportteams der Schule, macht man im Normalfall gar nichts nach der Schule.

Nun noch zu typsich amerikanischen Gerichten (oder Gerichten, die hier oft gegessen werden): Wie jeder weiß, Pancakes, Burger und co. sind hier total beliebt. Besonders hier im Süden der USA gibt es dann noch Mac and Chesse, was denke ich auch noch jedem vertraut sein sollte. Was ich persönlich sehr gerne esse, sind Fried Green Potatos – auch typisch „southern“. Außerdem gibt es hier viele Grilled Cheese Sandwiches, Sweet Potato (Fries), Chicken Tenders und Chicken and Dumplings. An Getränken gibt es hier viel Lemonade, Sweet Tea und Arnold Palmer (eine Mischung aus beidem, mein persönlicher Favorit). Natürlich sieht die Speisekarte im Norden und Westen der USA total anders aus, aber da ich nunmal hier in Georgia platziert bin, bin ich mit all dem jetzt vertraut.

Was mir auch ziemlich deutlich aufgefallen ist, ist, dass Amerikaner viel mexikanisches Essen essen: Burritos, Tacos und co. Natürlich schmeckt das ganz anders als man es in Mexiko essen würde, aber meinen Geschmack trifft es.

Was mir ziemlich fehlt aus der deutschen Küche sind Kartoffeln, Vollkornbrot und frische Brötchen vom Bäcker. Außerdem hätte ich mal wieder Lust auf heißen Vanillepudding oder Milka Schokolade. Bis ich das aber im Juni wieder habe, genieße ich noch das amerikanische Essen, was ich glaube ich zum Teil echt vermissen werde. Um ehrlich zu sein, meine Gastfamilie geht zwar oft essen, aber Fast Food gibt es bei uns echt sehr selten, noch nicht mal ein Mal im Monat, was mich auch gar nicht stört.

Ich hoffe, ihr habt so einen ganz guten Überblick bekommen über das Essen in den USA. Wie schon gesagt, bei irgendwelchen Vorschlägen, Fragen, etc, lässt es mich einfach wissen! Ich wünsche euch noch einen schönen Abend,

Anna

Heimweh? Und was ist eigentlich mit dem Kulturschock?

Hallo meine Lieben,

in diesem Blogpost soll es nun um Heimweh und den sogenannten Kulturschock gehen, von dem vielleicht schon viele gehört haben. Natürlich ist Heimweh bei vielen eines der Dinge, die sofort in den Kopf geschossen kommen, wenn man von einem Auslandsjahr redet. Ja, auch ichh habe Heimweh und ich denke, dass es unnormal wäre, wenn nicht.

Durch dieses Jahr habe ich bereits gelernt, besonders meine Familie und Freunde, aber auch alles andere viel merh wertzuschätzen. Ich denke, das kommt daher, dass ich viele Dinge in Deutschland einfach immer hatte, hier aber kaum oder gar nicht. Natürlich vermisst man diese Dinge dann besonders.

Um die Weihnachtszeit herum war mein Heimweh gar nicht all zu schlimm, es waren eher die Wochen davor und danach, obwohl es jetzt gerade wieder besser wird. Dazu kommt, dass ich das Gefühl habe, die Zeit geht total schnell rum und ich bin dieses Jahr schon wieder in Deutschland.

Alles in einem würde ich behaupten, dass es sich bei mir mit dem Heimweh aber in Grenzen hält und damit möchte ich auf keinen Fall sagen, dass ich mein Leben in Deutschland nicht vermisse; es gibt allerdings Austauschshcüler, die es deutlicher schwerer haben, sowohl mit Heimweh, als auch mit dem Kulturschock, womit wir beim nächsten Punkt wären.

Der Kulturschock hat mich gar nicht so hart getroffen, wie ich vorher gedacht hatte. Am Anfang dachte ich, dass es gegen Weihnachten total schlimm werden würde, aber das war es überhaupt nicht. Na klar war es komisch und an manchen Tagen will ich einfach nur nach Deutschland, aber im Großen und Ganzen gibt es definitv Leute, die es viel schlimmer erwischt hat.

Es tut dennoch gut, in bspw. WhatsApp Gruppen mit anderen Schülern darüber zu reden, weil außer jemandem, der soetwas einmal erlebt hat, niemand wirk´lich versteht, was so ein Kulturschock eigentlich ist.
Dennoch habe ich etwas vom Kulturschock gemerkt: Ich hatte, natürlich Heimweh, ich war total antriebslos und hatte keine Lust auf irgendwas. Am liebsten wollte oder will ich mich manchmal nur in mein Bett legen und den ganzen Tag schlafen. Aber all das ist total normal und das versuche ich mir immer wieder in den Kopf zu rufen. Und wie gesagt, es gibt viele Leute, die es viel schlimmer getroffen hat.

Übrigens hat nach den Winterferien das neue Semester angefangen und ich habe jetzt vier neue Klassen: Geometrie, AP (Advanced Placement) Spanisch, American Literature und Gesundheitswesen – bis jetzt total cool. Das neue Semester hatte ja eigentlich letzte Woche Donnerstag angefangen, jedoch haben wir Montag und Dienstag schulfrei, aufgrund von Schnee. Leute in Deutschland denken jetzt wahrscheinlich, ich rede von mehreren Centimetern oder wirklich großen Mengen, aber nein. Wir hatten Freitag viel eher Schluss weil es nachmittags eine Chance auf Schnee(regen) gab und am Montag und Dienstag hatten wir dann frei, weil es immer noch „total verschneit“ war, wie man hier sagen würde. In Wirklichkeit handelte es sich um vielleicht 0,5 cm Schnee, das sollte man vielleicht erwähnen. Es war also echt interessant, so etwas mal mitzuerleben, denn der Governor vom Staat Georgia hat deshalb den Notfallzustand ausgerufen. Natürlich ist das nicht überall in den USA der FAll, sondern mehr im Süden. Allerdings sind es jetzt gerade wieder sonnige 23 Grad und es soll auch die nächsten Wochen so um die 20 Grad (Celsius natürlich) bleiben – ich persönlich finde das perfekt.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende!

Anna

Mein Jahresrückblick – My end-of-the-year review

Meine Lieben,

das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu und wie versprochen gibt es nun noch meinen persönlichen Jahresrückblick. Er ist natürlich für euch alle, aber auch eine gute Möglichkeit für mich, noch einmal das ganze Jahr im Schnelldurchlauf passieren zu lassen. Wo fangen wir an? Natürlich im Januar 2016.

Bezüglich meines Auslandsjahres: ich wartete noch sehnsüchtig auf meine Gastfamilie (und auch immer noch auf meine Teilnahmebestätigung, obwohl die Sache schon so gut wie sicher war). Ansonsten war ich ja gerade frisch mit meinem Freund zusammen gekommen und in der Schule war gerade der Endspurt vom ersten Halbjahr des Schuljahres. Im Februar kam dann die Teilnahmebestätigung und auch meine Lehrer, die mir freundlicherweise eine Empfehlung geschrieben haben, vielen Dank an dieser Stelle an alle die mir dadurch geholfen haben, haben diese eingereicht.

Im März geschah dann nicht allzuviel bezüglich diesen Jahres, bis dann im April die E-Mail mit der Gastfamilieninfo kam! Da war ich natürlich super aufgeregt und konnte es nicht mehr abwarten. Ich weiß noch genau, dass es noch exakt 100 Tage waren, vom Tag, an dem ich die Gastfamilie bekommen habe bis zu meinem Abflugdatum. Die Tage, Wochen und Monate danach vergingen wie im Flug: Wir haben meine Flüge gebucht, alles Nötige besorgt und ich habe die Tage wie verrückt gezählt. Im April war außerdem der „letzte“ gemeinsame Urlaub mit meiner Familie in Dänemark, der uns als Familie nochmal echt zusammengeschweißt hat denke ich.

Richtung Mai und Juni hin wurde die ganze Familie dann schon sehr aufgeregt, besonders als es dann weniger als 50 Tage waren bis zu meinem Abflug. Im Juli war dann meine große Abschiedsparty mit super tollen Leuten und einer Menge Spaß! Die Party war ziemlich genau eine Woche vor meinem Abflug, der dann auch schon vor der Tür stand.

Am Abend vor meinem Flug gab es dann Käsespätzle mit Leberkäs, ein, würde ich sagen, typisch Deutsches Essen. Danach kamen dann noch ein paar Freunde zu mir nach Hause und wir haben den „letzten“ gemeinsamen Abend sehr genossen.

Die Zeit seitdem ich hier bin verging echt noch schneller als die erste Hälfte von 2016. Es ging von meinem ersten Schultag am 1.8.2016 fast fließend über zum ersten Football Game und von da dann über zum ersten amerikanischen Sleepover und zu den Herbstferien. Nach meinem Gastfamilienwechsel, der schon über zwei Monate her ist, war dann Homecoming, was vom ersten Schwimmtraining und von unzähligen Sleepovers und Momenten voller Spaß und Freude gefolgt wurde.

Kurz danach stand auch schon Thanksgiving vor der Tür und jetzt ist Weihnachten auch schon wieder vorbei. Ich kann es echt nicht glauben, dass die Zeit so schnell vorbeigegangen ist. Es ist unglaublich, was in einem Jahr alles passieren kann. Ich habe so viel gelacht, geweint, war glücklich und auch traurig. Ich habe viele Menschen kennengelernt und habe gelernt, was es heißt, erwachsen zu werden. Ich bin sicherlich auch um einiges reifer geworden und habe einen großen Schritt gemacht auf der Suche nach mir selbst, was ich wirklich erreichen möcht in meinem Leben und wer ich überhaupt bin. Offentsichtlich hat sich auch mein Englisch um einiges verbessert, aber auch mein Spanisch und vor allem mein Allgemeinwissen sind viel viel besser geworden.

Eine weitere Sache, die ich gelernt habe, ist Dankbarkeit und dass nicht alles im Leben selbstverständlich ist, auch wenn ich vieles für selbstverständlich gehalten habe. An dieser Stelle möchte ich DANKE sagen, Danke für alles, was ich dieses Jahr erleben durfte und Danke an alle, die mein 2016 so wunderbar gemacht haben. Ich habe gelernt, was wahre Freundschaft bedeutet und bin vor allem für die Leute dankbar, die zu all dem beigetragen haben.

Ja ich weiß, das vergangene Jahr 2016 war nicht immer so rosig, wie ich es eben dargestellt habe. Es gab viele schöne Momente in diesem Jahr, keine Frage, aber dieses Jahr ist auch geprägt von schrecklichen Momenten und Augenblicken, die man nicht außer Acht lassen sollte, meiner Meinung nach.

Wir mussten Abschied nehmen von vielen berühmten Persönlichkeiten, Prince, Bud Spencer, George Michael und Carrie Fisher sind nur einige Bespiele von Ihnen.  Es gab leider viele Anschläge, bei denen viele (unschuldige) Menschen gestorben sind. Für manche Menschen habe ich einfach kein Verständnis..

Auch politisch gesehen war 2016 ein bedeutungsvolles Jahr: Angela Merkel entschied sich, ein viertes Mal zu kandidieren, die Briten entschieden sich für den Brexit und auch den Böhmermann-Erdogan Skandal sollte man an dieser Stelle erwähnen. Natürich dürfen auch die amerikanischen Präsidentschaftswahlen an dieser Stelle nicht vergessen…

Alles in allem würde ich aber sagen, dass 2016 ein unglaubliches Jahr war, besonders für mich. Ich habe unvergessliches erlebt, tolle Menschen gelernt und bin als Mensch sehr viel gewachsen.In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Liebe und Gute, viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr 2017!

Anna

 

Hey everybody,

The year 2016 is coming to an end, and as promised, there is still my personal year’s retrospect. It is, of course, for all of you, but also a great opportunity for me to think about the past year again. Where do we start? Of course in January 2016.

Regarding my year abroad, I was still waiting for my host family (and still my confirmation of my participation, although the matter was already almost certain). Otherwise, I just got into a relationship and the first semester of that school year was coming to an end. In February the confirmation of participation came and also my teachers, who wrote me a friendly recommendation, thank you at this point to all who have helped me by this, have submitted this.
 

In March, not much happened on this year, until the e-mail came with the guest family information in April! Of course I was super excited and could not wait for it. I still remember exactly that it was exactly 100 days from the day I got the host family until my departure. The days, weeks and months after that happened like in flight: We booked my flights, worried about everything, and I’ve counted the days as mad. In April was also the „last“ joint holiday with my family in Denmark, which has welded us as a family again genuinely I think.

In May and June the whole family was very excited, especially when it was less than 50 days before my flight. In July was my big farewell party with super great people and a lot of fun! The party was pretty much a week before my departure, which was already there.

On the evening before my flight there was cheese pasta with liver cheese, one, I would say, typical German food. Then a few friends came to my home and we enjoyed the „last“ evening very much.

The time since I was here really went even faster than the first half of 2016. It went from my first school day on August 1st almost fluently over to the first football game and from then on to the first American Sleepover and the autumn holidays. After my guest family change, which was over two months ago, was homecoming, which was followed by the first swimming training and by countless sleepovers and moments full of fun and joy.

Shortly after that, Thanksgiving was already coming and now Christmas is over again. I cannot really believe that the time has passed so fast. It is unbelievable what can happen in a year. I laughed so much, cried so hard, was happy and sad. I have met many people and have learned what it means to grow up. I am certainly a lot more mature and have made a big step in search of myself, what I really want to achieve in my life and who I am at all. Obviously, my English has improved a lot, but also my Spanish and especially my general knowledge have become much much better.

Another thing that I have learned is gratitude and that not everything in life is self-evident, even though I have thought a lot of things self-evident. At this point I would like to say THANK YOU, Thanks for everything I could experience this year and thanks to all, who have made my 2016 so wonderful. I have learned what true friendship means and I am  grateful for the people who have been part of it.

I know the past year 2016 was not always as bright as I just described it. There were many beautiful moments this year, no doubt, but this year is also characterized by terrible moments and moments which should not be ignored in my opinion.

We had to say goodbye to many people, Prince, Bud Spencer, George Michael and Carrie Fisher are only a few examples of you. Unfortunately there were many attacks, with many (innocent) people dead. For some people I just have no understanding ..
 

Talking about politics, 2016 was a significant year: Angela Merkel decided to take a fourth run, the Britains decided for the Brexit and the Böhmermann-Erdogan scandal should be mentioned at this point too. Of course the American presidential elections can not be forgotten at this point …

All in all I would say 2016 has been an incredible year for me. I am really thankful for everything that happened and for everybody that made my year much better at this point. I want to take the opportunity to wish everybody just the best for the new year and hopefully, everybody will achieve what they want to achieve.

Have a wonderful New Year’s Eve and an unforgettable New Year 2017!

Anna

 

 

 

 

 

 

My first American Christmas!

Hallo ihr Lieben!

In diesem Post soll es um meine Erfahrungen von meinem ersten amerikanischen Weihnachten gehen, das ich ja vor kurzem erst erlebt habe. Es ist etwas anders als das deustche Weihnachten, obwohl es auch manche Gemeinsamkeiten gibt.

Angefangen hat es, wie in Deutschland auch, mit Christmas Eve. Jedoch haben wir hier keine Bescherung nach dem Abendessen gehabt, sondern jeder hat nur ein Geschenk aufgemacht. Wir hatten also nur „Dinner“ und danach gab es ein Geschenk für jeden.

Wir haben den ganzen Tag am 24.12. in der Küche gestanden und gekocht und gebacken, für den 24. und den 25., den eigentlichen Christmas Day.

Am 25.12. sind wir dann sehr früh aufgestanden, denn die Bescherung ist normalerweise am Christmas Day am Morgen. Vor dem Frühstück sind wir dann also alle im Wohnzimmer gewesen, denn dort war ja der Weihnachtsbaum.

Eine weitere amerikanische Tradition sind die „Stockings“, die Socken, die man aus den Filmen kennt, die am Kamin hängen. Da sind normalerweise Kleinigkeiten enhalten, die wir dann auch ausgepackt haben.

Nach der Bescherung gab es dann Frühstück mit selbstgemachten Zimtschnecken, Rührei und allem drum und dran.

Danach habe ich dann etwas Sport gemacht und wir haben uns fertig gemacht, weil wir danach zu sehr engen Freunden von meiner Gastfamilie gefahren sind zum Dinner.

Dort gab es dann auch noch eine kleine Bescherung und dann ein ausgiebiges Abendessen.

Hier werden die beiden Weihnachtsfeiertage also gar nicht in dem Sinne gefeiert und auch die Adventssonntage bleiben hier aus.

Es war aber trotzdem ein wunderschönes und vor allem unvergessliches Weihnachten mit einer super tollen Gastfamilie!

 

Hey everybody!

In this blogpost I wanted to write aout my first American Christmas and how I like it.

At first, let’s compare the German and the American Christmas. Most of my English-speaking readers know about the American Christmas and the way of celebrating it, but they don’t know about the way we celebrate it in Germany.

So let me tell you how we celebrate it:

It all starts with the „first advent“, which is the 4th Sunday before Christmas. We have four candles adn every Sunday before Christmas we light one more. The last Sunday before Christmas is the fourth and last advent and that’s when all four candles are lid.

Then we celebrate Christmas Eve (Heiligabend), which is when we open our gifts. We usually go to church before dinner and then we have our „Bescherung“ after dinner.

The two days after Christmas Eve are the first and second Christmas Day, but they’re not as big as Christmas Eve. We usually go over to relative’s houses and just have Lunch/Dinner with them.

I don’t know which way of celebrating Christmas I like better, both of them are special and unforgettable every year. It was just really speciall for me to celebrate Christmas without my family in Germany.

I’m looking forward to another entry this year and I was thinking of a review of 2016.

I hope everybody had a great Christmas!

See you soon!!

Chaos of emotions?!

A few days ago I posted a long text on my Instagram about being an exchange student and I feel like I want to explain some things to alll of you. I just want to explain how I feel and how it is being an exchange student.

I have the text right here for those of you that didn’t read it:

What it’s really like to be an exchange student:
You go on the plane, on your own, you say goodbye to your friends and family, maybe even boyfriend or girlfriend. You might start to cry or you might be too excited for the new adventure. But you’ll feel weird because you start to realize that you won’t see all those people in 10 months. People you love, you live with and people you want to have around you. And then you go, you leave them behind, you just go in the plane and fly away to the land of your dreams. You sit there on your own, thinking about everything that’s on your mind, and you’ve never felt so weird. You start to realize that nothing will be the same when you get off the plane. You’ll be in a new country on a new continent with a new language and people you’ve probably never seen before.
And it’s hard, it really is. Living here in another country without my biological family and friends is hard and I cry a lot because I miss them. And if you’d ask other exchange students they’d probably all say that it was the best and the worst year in their life at the same time. And they’re right, it is. You live with another family and you make new friends, you get fluent in another language and you make a new house your home. But you also miss your family in your home country, you miss your friends and your boyfriend or girlfriend. And it’s hard, but you know what? I love it and coming here is the best decision I’ve ever made. I love being here, I love having a second family, a second home and new friends here. And if you’re not an exchange student then please don’t say that you know what I’m talking about because nobody but exchange students will ever understand what it’s like spending a year abroad.

That is what I wrote and I got a lot of approval by other exchange students which makes me feel like it’s right what I wrote and that it’s good and right that I feel that way.

Being here is way harder than I thought it would be. I never thought that it’s easy coming to a completely new country on a completely different continent with a completely different language without my family, friends and boyfriend. I never thought it was easy but I never would’ve thought that it could be that hard. And I don’t want anybody to pity ir feel sorry for me, that’s nothing that I ever wanted. I just want to explain that being an exchange student is not always fun or as we would say in German: Es ist kein Zuckerschlecken. I never thought it would be. But a lot of people think that you can go shopping all day, meet ne people and don’t care about anything because you’ll be back in only 10 months. But it’s not that easy. The probably hardest part is being at the airport and saying goodbye to your family and friends. But that’s not it, you sit on the plane for a whole day and you have a lot of time. Time to think, time to cry, time to doubt and to question, time to scrutinize. You leave your life behind you and you start a new life without anybody of your old life. You have a lot of pictures in your suitcase to remind you of where you’re from but that’s it, you are on your own.

And now, please don’t gete me wrong: I love being here. In the end, all the bad days and all the tears, all the doubts and scrutinizations, all the questions are worth all the smiles, good days, happy moments and all the life-changing memories you’ll make. This year wil chang you and your life and whatever you experience you can never forget that. It’ll always be a part of your life and you will always be happy about this year. You’ll never regret coming to another country if you think about all the moments of happiness, all the happy memories and all the moments where your stomach hurts because you laughed so hard. I’ve only been here for 4 months but this 4 months have by far been the best moments in my life. Of course I miss everybody in Germany but that’s not what I’m here for. I’m here to enjoy the US, my friends, my host family, the new culture, the country, the school and the ‚American Way of Life‘. And that’s what I do. I enjoy. I know what it means to be thankful. I know what it means to be happy about everything that you have. You start realizing all that when you don’t have that anymore. When you have to get used to a different culture and to different people you are thankful for what you have and what you will always have. And you start realizing what you really need or what you really want in your life and what you don’t really need. You just have so much time to think about everything and you get so much more mature because you get more independent.

But yes, I love being here. I love my new family, my new friends, my new house which became my new home. I love my new school with all the school spirit and the people at that school and I love experiencing everything of the American culture. I could cry everytime I think about going back to Germany  because I’ll miss everything. I’ll miss my new life that’ll become my old life then. I’ll miss everything that belongs to this life: my friends, my family, my home, my school, just everything. I enjoy being here so much and I’m so thankful for everybody that made it possible for me to come here. Coming here was the best decision that I’ve ever made and I cannot say it often enough but I love being here.

So if you wanted to be an exchange student and now you are afraid, please don’t be. It’s the best thing you can ever do and if you really want to do it and you have the chance: do it or otherwise you’ll regret it. I promise!!

I’m not sure if I want to write this blogpost in German because I think the English language is so much prettier when it comes to writing about emotions and feelings. But if any of you want to read this in German, just let me know! And if you have any ideas or anything you want to know about just let me know. Text me or contact me on my social media.

I hope you all enjoy the time before Christmas, it’s my favorite time of the year! Have a nice day!!

 

Thanksgiving (English Post)

Hello everybody,

since a lot of people told me they really liked my English posts, I’ll try to write more posts in English. A lot of German friends told me that they enjoy reading in English because they can improve their English and that made me so happy! And other than that my American friends can understand and read what I write when I write in English and a lot of them told me that they enjoy reading my posts as well, so here we go.

Let me tell you about my first Thanksgiving: First of all, it was PERFECT! But let’s start from the beginning.

For those of you that didn’t know, we’re a whole week off school because of Thanksgiving Day so there’s a lot of time to prepare all the food and decorate the house. We started on Tuesday when we bought the traditional turkey and other stuff and ingredients for the well-known Thanksgiving Dinner. Everything that we had was (of course) turkey, mashed potatoes, sweet potatoes casserole, gravy, green beans and brussel sprouds. I never had brussel sprouds before so I tried it this day and it’s really good! Turkey isn’t really common in Germany, because unfortunately we don’t celebrate Thanksgiving there. Next year back in Germany I really want to celebrate at least like a Friendsgiving, a Thanksgiving with my friends.

Oh and I shouldn’t forget about the pies that we had for dessert: traditional Apple Pie and Chocolate Chess Pie, two beautiful pies! But anyways, we cooked and baked all day Wednesday and Thursday morning and then we had dinner around 4:30 on Thursday. After that we went outside for a walk which was really nice because it was around 25 degrees celsius outside and I think after eating so much that was the perfect thing to do.

After the walk we ate the dessert and then just relaxed together. After that day I can definetely say that I couldn’t imagine having a better Thanksgiving, especially in this perfect host family!

Another thing that we did was the Gangsgiving at my friend Gigi’s house, which was basically a Thanksgiving with friends instead of family. I really enjoyed that and I’ll steal the idea and do that next year too (if you read that Gigi, I hope you’re not mad ;-)).

Now just a short update: Changing my family here was definetely the right decision and I feel so much better living with my new host family. Of course I really appreciate everything my old family did for me and I really enjoyed living with them but I just think that it wasn’t meant to be.

I hope everybody had a great Thanksgiving and everybody that didn’t celebrate it, I hope you had a great week and a great weekend!

See you soon,

Anna