Meine ersten Tage in den USA!!

Hallo ihr Lieben,

heute werde ich euch ein bisschen über meine ersten Wochen in den USA erzählen. Erst einmal: ich bin sehr gut angekommen und meine Gastfamilie hat mich sehr herzlich am Flughafen in Atlanta in Empfang genommen. Auf dem Weg nach Hause haben wir noch bei einem Restaurant angehalten und dort haben wir dann etwas gegessen.

Am Sonntag, den 24. Juli, haben wir dann die Tochter meiner Gastmutter besucht (eigentlich ist sie ja meine Gastmutter, aber da sie schon 32 ist betrachte ich sie eher als eine Gasttante oder sowas, ihr wisst denke ich was ich meine). Sie hat schon eine 16-jährige Tochter, Elhana, und mit ihr verstehe ich mich sehr gut. Wir haben zusammen gegessen und ich war zum ersten Mal in einem Target – sehr aufregend!

Am Montag mussten wir dann zum Health Department, weil ich noch geimpft werden musste. Danach haben wir noch ein paar Besorgungen gemacht und ich habe meinen Koffer ausgepackt und bin erstmal richtig angekommen. Am Dienstag waren wir dann zuerst an meiner Schule – die ist super sschön aber riieesig! Danach mussten wir zu einem International Welcome Center, weil ich dort einen Englisch-Test machen sollte, den hatte meine neue Schule angefordert. Mit den Testergebnissen ( 5,85 von 6 Punkten) ging es dann wieder zur Schule und dort habe ich meine Fächer gewählt: US History, Geometry, American Literature, Environmental Science, Psychology, Introduction to Healthcare, Aerobic Dance und AVTf (Audio und Video Technik).

Am Mittwoch waren wir dann shoppen, weil ich unter anderem Jeans brauchte, da ich in der Schule trotz über 30 Grad Außentemperatur keine kurzen Sachen tragen darf, da es dort einen relativ strengen Dresscode gibt.

Donnerstag habe ich dann nichts gemacht, ich hab einfach zuhause den Tag verbracht, ich brauchte nämlich mal etwas Zeit für mich. Die letzten Tage waren echt sehr aufregend!

Am Freitag war ich dann mit meiner Gastmutter und Elhana beim Friseur – ich habe eine neue Haarfarbe und einen neuen Schnitt bekommen – und danach haben wir die beiden Enkelinnen von meiner Gastmutter ( drei und sechs) abgeholt, weil die beiden dann bei uns zuhause geschlafen haben. Als die beiden dann gestern (Samstag) abgeholt wurden, haben wir uns auf den Weg zu Gibb’s Garden gemacht, das ist der größte japanische Garten außerhalb Japans. Es war super schön dort, nur leider bin ich noch nicht an die Hitze gewöhnt, sodass ich mir einen Sonnenstich geholt habe. Ich bin leider sehr anfällig für sowas, weshalb ich die Klimaanlagen, die es hier ÜBERALL gibt, noch besser finde.

Heute (Sonntag) habe ich schon mit meinen Eltern, meinem Bruder und meiner Oma geskypet und ihnen von meiner aufregenden letzten Woche hier in Amerika erzählt.

Da morgen mein erster Schultag ist, haben wir für heute nicht mehr viel geplant (bei mir ist es jetzt gerade kurz nach eins mittags). Ich bin schon sehr gespannt auf die neue Schule und werde auf jeden Fall in den nächsten Tagen davon berichten.

Zum Schluss kann ich vielleicht noch ein paar sehr auffällige Unterschiede zu Deutschland erwähnen:

Die Leute hier sind viel viel freundlicher als in Deutschland. Egal, wo man ist, man wird immer freundlich begrüßt mit den Worten „Hey, how are you?“ und alle halten sich gegenseitig Türen auf und wünschen sich einen schönen Tag.

Außerdem verbringen die Amerikaner viel mehr Zeit in ihren Autos (von denen sie auch viele haben), wodurch es viel mehr Verkehr gibt als in Deutschland. Öffentliche Verkehrsmittel sind – zumindest hier in Atlanta – überhaupt nicht weit verbreitet.

Ich binb jetzt bereits seit acht Tagen hier und es fühlt sich defintiv so an, als ob ich schon mindestens einen Monat hier wäre. Ich weiß, es wird nicht das ganze folgende Jahr alles so schön und perfekt sein, aber momentan lebe ich meinen Traum und genieße die wunderschöne Zeit hier in den USA!

 

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