Was mich am meisten überrascht hat am Leben in den USA…

Hallo meine Lieben,

ich dachte, es wäre mal ganz interessant darüber zu schreiben, was mich am Leben in den USA am meisten überrascht hat, sowohl an der Schule, als auch am alltäglichen Leben.

Anfangen möchte ich mit der Schule und dem Schulalltag: Für mich war die Größe der Schule am Anfang ziemlich neu. Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich öfters verlaufen und auch bis heute, nach über einem halben Jahr weiß ich manchmal immer noch nicht, wie ich zu manchen Räumen komme. Außerdem gibt es hier sogeannte Counselors, die für jeden Schüler zuständig sind. Neben dem Haupteingang hat jeder Counselor (insgesamt gibt es 7) sein eigenes Büro und dort kann man jederzeit hingehen und mit ihm/ihr über alles reden, von College-Stipendien über Familienprobleme bis hin zu schulischen Fragen (welche Klassen solle ich wählen, etc).

Eine weitere Sache, die mich am Schulalltag hier wirklich überrascht hat bzw. neu für mich war mich war, ist, dass man hier einen Pass braucht, um den Klassenraum zu verlassen (warum auch immer). Das sieht dann so aus, dass hinten auf den letzten Seiten unseres Schulkalenders Tabellen sind, in die man die Uhrzeit einträgt, zu der man den Raum verlässt (und dann auch wenn man wieder kommt), den Grund warum man den Raum verlässt, und dann unterscrheibt der Lehrer. Ich persönlich wurde noch nie gefragt, wo mein Pass ist, wenn ich keinen dabei habe (manche Lehrer legen da nicht so viel Wert drauf), aber offiziell ist es eine Regel der Schule, einen Pass bei sich zu haben.

Mittlerweile sind nur noch wenige Dinge ungewöhnlich für mich, da ich ja nun schon fast 7 Monate hier bin. Daher ist es auch etwas schwer, darüber jetzt so nachzudenken. Allerdings habe ich doch noch ein paar Sachen, an die ich mich echt gewöhnen musste. Zum einen gibt es da die total anderen Verkehrszeichen, gefolgt von den anderen Straßenmarkierungen, an die ich mich gewöhnen musste.

Außerdem sind die Supermärkte hier um einiges größer und es gibt hier alles. Zudem sind fast alle Läden 24/7 geöffnet. Es gibt hier in der Nähe sogar einen Aldi, allerdings war ich da noch nicht.

Eine weitere Sache, die ich nicht wusste, ist, dass die USA keine offizielle Amtssprache haben. Natürlich ist Englisch am meisten verbreitet, aber offziell ist es keine Amtssprache. Neben Englisch ist hier im Süden der USA auch Spanisch sehr weit verbreitet.              

Es gibt noch mehrere Kleinigkeiten: In Mathe wird hier kein kariertes Papier benutzt und auch kein Geodreieck, sondern die Winkelmesser, die ich zum Beispiel gar nicht kannte vorher. Außerdem kennen die meisten hier keine Kreidetafeln, sondern nur Smartboards. Sprudelwasser ist hier auch nicht so bekannt und Apfelschorle erst recht nicht, obwohl die allermeisten es ziemlich gut finden, wenn ich es denen zeige. Außerdem denken die meisten Amerikaner, dass alles amerikanisch ist, sei es Haribo, Lindt oder sogar Birkenstocks.

Das war es auch schon mit dem Blopost für heute.

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